Haemophilus Influenza Typ B

WAS IST HAEMOPHILUS INFLUENZA?

Haemophilus Influenza wird durch das gleichnamige Bakterium verursacht und kann bei Kindern zu schweren invasiven Infektionen führen. Die Infektion darf nicht mit der saisonalen Influenza Infektion verwechselt werden, welche durch einen Virus verursacht wird. Fast alle Kinder unter 5 Jahren, insbesondere die zwischen dem 4. und 18. Monat sind gefährdet. Die Krankheit wird in 95 Prozent der Fälle vom Typ B ausgelöst. Die Übertragung findet durch Husten, Niesen und engen Kontakt mit Infizierten statt.

WAS SIND DIE SYMPTOME?

Haemophilus influenza kann jedes Organ infizieren. Abhängig welches Organ betroffen ist, unterscheidet sich die Schwere der Krankheit. Das kann Meningitis, Cellulitis, Epiglottitis, Arthritis, Infektion der Gallenblase, Harntraktinfektion, Knocheninfektion, Endokarditis, Mittelohrentzündung, Augeninfektion, Sinusitis und Lungeninfektion sein.

WAS SIND DIE KOMPLIKATIONEN?

Es wird geschätzt, dass die Infektion der Grund für etwa 3 Millionen schwere Erkrankungen weltweit ist und für den Tod von 386.000 Menschen verantwortlich ist. Haemophilus Influenza war die Hauptursache für bakteriell verursachte Meningitis in Nordamerika und Europa vor der Einführung der Impfung. Die Häufigkeit von Meningitis wurde hierdurch zu 99 Prozent reduziert. Überwiegend tritt bei dieser Infektion ein Meningitis auf und zwar in 60 Prozent der Fälle. In etwa 15 – 35 Prozent der Überlebenden einer Meningitis treten Spätschaden auf, wie geistige Behinderung und/oder Gehörverlust.

Dr. med. Ahmad Zia, M.D.
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